Teil eines Werkes 
3. Theil (1832)
Entstehung
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einziges Wort, um dir zu beweiſen, daß das, was ich dir ſage, wahr iſt. Selbſt in dieſem Augenblicke ſind deine Gedanken mit einem geſtorbenen oder ſeit lan⸗ ger Zeit von dir getrennten Weſen beſchäftigt und bei dem einzigen Namen Bertha fühlſt du dein Herz von tauſend Gefühlen beſtürmt, welche du in deiner Unwiſſenheit für immer vertrocknet geglaubt hatteſt, wie die Andenken der Todten auf einem Grabe. Ich ſehe dich erſchüttert und deine Geſichtsfarbe verändert. Ich freue mich, an dieſen Zeichen zu erkennen, daß die Feſtigkeit und der unbändige Muth, welche man dir zuſchreibt, die Zugänge zu deinem Herzen wie im⸗ mer den ſanften und edlen Gefühlen offen gelaſſen haben, indem ſie Furcht, Zaghaftigkeit und jenen gan⸗ zen Schwarm gemeiner Leidenſchaften daraus verbann⸗ ten. Ich habe dir geſagt, daß ich dich achte, und hin bereit dir es zu beweiſen. Ich will dir, wenn du es wünſcheſt, daß Geſchick dieſer Bertha ſagen, deren An⸗ denken ſich in deinem Herzen wider deinen Willen mitten in den Beſchwerden des Tages und der Ruhe der Nacht, auf dem Schlachtfelde wie im Frieden er⸗ halten hat; die du nicht vergeſſen haſt, während du dich mit deinen Geführten in mäͤnnlichen Uebungen er⸗ holteſt, oder in der Erlernung der griechiſchen Wiſſen⸗ ſchaften Fortſchritte zu machen ſuchteſt, zu welchen ich dich, wenn du dich darin vervollkommnen willſt, auf einem kurzen Wege führen kann.

Während Agelaſtes alſo ſprach, kegte ſich die Auf⸗