Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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92 Dienſte nicht zugeben werden, daß man unſere Un⸗ terthanen unterdrücke, wenn ſie fuͤr ihre rechtmaͤßige Vertheidigung ſorgen. Und da es nicht recht iſt, unſer Land ſeiner Nahrungsmittel zu berauben, um Fremde zu naͤhren, ſo werden wir weder verwundert, noch allerhoͤchſt ungehalten ſeyn, wenn ſich in die Zahl der Mehlſaͤcke, welche man ihnen liefern wird, einige voll Kreide, Kalk oder andern ähnlichen Stoffen ein⸗ ſchleichen; denn man hat wirklich kaum einen Begriff davon, was Alles ſo ein Frankenmagen leicht ver⸗ dauen kann. Ihre Wesweiſer, und ihr ſorgt mir da⸗ füͤr, daß ſie ſolche bekommen, welche ihre Pflichten genau kennen, ſollen ſie auf ſchwierigen und entle⸗ genen Wegen fuͤhren, was fuͤr ſie ein wahrer Gefal⸗ len ſeyn muß, da ſie ſich dadurch an die Beſchwerden des Landes und Himmelsſtriches gewoͤhnen, zu wel⸗ chen ſie ſich ſonſt nicht abgehaͤrtet finden wuͤrden.

Zu gleicher Zeit werdet ihr in euren Beziehungen zu ihren Oberhäuptern, welche ſie Grafen nennen, und deren Jeder ſich ſo groß wie ein Kaiſer dünkt, euch hüten, ihrem angeborenen Dünkel irgend einen Anlaß der Kränkung zu geben, und keine Gelegenheit vorbeigehen laſſen um ſie von dem Reichthum und der Herrlichkeit unſrer Regierung zu unterrichten. Man kann ſelbſt Geldſummen unter die einflußreichen Maͤnner austheilen, weniger beträchtliche Geſchenke unter die niedern Befehlshaber. Ihr, unſer Logo⸗ thet, ſoilt für dieſen letzten Gegenſtand Sorge tragenz