Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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54 chen, um ihn vor der Narrheit zu waynen, die Be⸗ weiſe der der kaiſerlichen Freigebigkeit zu verſchmähen. Agelaſtes ſprach noch deutlicher: Junger Mann, ſagte er zu ihm, freue dich einer ſo unerwarteten

Ehre, und antworte in Zukuuft auf keinen andern

Namen mehr als Eduard, womit es dem Lichte der Welt, indem es auf dich einen ſeiner Strahlen fallen ließ, gefallen hat, dich von Gefährten der Barbaren zu unterſcheiden. Was liegt daran, ob ein Prieſter uͤber dem Taufſteine dir einen andern Namen gegeben hat, als womit Seine Maj. geruhte dich von der all⸗ gemeinen Menſchenmenge zu unterſcheiden? Mit die⸗ ſem ruhmvollen Namen haſt du das Recht dich von nun an rufen zu laſſen.

Hereward war der Name meines Vaters, ſagte der Wäringer, welcher jetzt alle ſeine Kaltbluͤtigkeit wie⸗ der bekommen hatte. Ich kann ihm nicht entſagen, ſo lange mir das Andenken an ſeinen Tod theuer ſein wird. Eduard heißt mein Kamerad, und ich darf es nicht wagen in ſeine Rechte einzugreifen.

Schweigt ihr alle! rief der Kaiſer. Wenn wir ei⸗ nen Irrthum begangen haben, ſo ſind wir reich genug um ihn wieder gut zu machen. Und wenn ſich ein Eduard findet, der meine Freigebigkeit verdient, ſo ſoll Hereward dadurch nicht aͤrmer ſein.

Ew. Maj. kann dieſe Sorge ſeiner wohlgeneigten Gattin überlaſſen, ſagte die Kaiſerin Irene.

Ihre hochheilige Maj., ſagte die Prinzeſſin Anna,