Teil eines Werkes 
2. Theil (1832)
Entstehung
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Augen wurden feucht und funkelten; das Zucken ſei⸗ ner Glieder nahm dergeſtalt zu, daß er deſſelben nicht mehr Meiſter zu werden verwochte; kurz ſein ganzes Aeußere verrieth einen Zuhörer, der eine innige Theil⸗ nahme an dem, was er vorleſen hörte, nahm, unem⸗ pfindlich gegen alles Andere, und Alles um ihn Vor⸗ gehende vergeſſend, ſelbſt die Eigenſchaft derjenigen, vor denen er ſtand.

Je weiter die Erzählung vorrückte, deſto weniger ver⸗ mochte Hereward ſeine Rührung zu verbergen: ja in dem Augenblicke, wo die Prinzeſſin einen Blick um ſich warf, wurde ſeine Erſchuͤtterung ſo ſtark, daß er ganz vergaß, wo er war, ſeine ſchwere Streitaxt auf den Fußboden fallen ließ, und unter Händeringen aus⸗ rief: Mein ungluͤcklicher Bruder!

Das von dem Fallen dieſer Waffe verurſachte Ge⸗ räuſch ſchreckte die ganze Geſellſchaft auf, und mehrere Perſonen nahmen zu gleicher Zeit das Wort, um ei⸗ nen ſo außerordentlichen Vorfall zu erklären. Achilles Tatius fing eine Rede an, um die ungeſtuͤme Art zu entſchuldigen, auf welche Hereward ſeinen Schmerz zu erkennen gegeben hatte, indem er den erhabenen anweſenden Perſonen verſicherte, daß der arme Bar⸗ bare in der That der jüngere Bruder des Befehlsha⸗ bers wäre, welcher in dieſer denkwürdigen Schlacht des Engpaſſes den Tod gefunden hätte. Die Prinzeſ⸗ ſin ſagte nichts, aber ſie war ſichtbar gerührt, und vielleicht nicht ungehalten, daß ſie eine Erſchütterung