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mer; laßt mich Euch in Eure Verbannung behleiten und tröſien.“
„Ich danke Dir, mein Mädchen, ſür Beine unvordlente Liebe; aber es kann und darf nicht ſeyn. Der Vorhang fällt zwiſchen uns nieder. Ich gehe in das Haus eines andern.— Wenn ich es ver? laſſe, ehe ich von der Erde ſcheide, geſchteht es nur, um es mit dem Bauſe Gottes zu vertauſchen. Roch einmal, lebt wohl beide! — das unglückliche Schickſat,“ ſagte er mit einem wehmüthigen Lächeln,„wird doch nun von dem Hauſe Redgauntlet weichen, da ſein jetziges Paupt auf der gewinnenden Seite ſieht. Ich bin überzeugt, dr wird nicht wechſeln, ſollte ſie auch die verlierende werden.“ er unglückliche Karl Eduard hatte nun ſeinen gebeugten An⸗ hängern das letzte Lebewohl geſagt. Er gab nun dem Redgauntlet ein Zeichen mit der Band, und dieſer kam herbei, um ihm ins Schiff zu helfen. Gensral Gampbell vot ebenfalls ſeine Dienſte an, da die anderen von der Seene zu ſehr ergriffen waren, um ihm zu⸗ vor zu kommen.
„Ihr tragt kein Vedenken, General, mir dieſe letzte Artigkeit zu beweiſen,“ ſagte der Chevalier,„und ich danke Euch dafür. Ihr habt mich den Grundſatz gelehrt, nach welchem Menſchen auf dem
Lebt wohl!“
Sie ſetzten ſich im Boote, welches augenblicklich vom Lande ſtieß. er Orforder Theologe brach in laute Segnungen aus, in Ausdrücken, welche zu tadeln oder ihrer ſpäter zu gedenken, Gene⸗ ral Campbell zu edelmüthig war; ja, ſo ſehr er dem Namen eines Whigs und Campells Ehte machte, ſoll er doch ſich nicht haben enthalten können, in das allgemeine Amen, welches vom Uſes er⸗ ſchallte, mit einzuſtimmen.
afſot ſelbſt gegen ihren Penker Vergebung und Liebe fühlen.—“


