Teil eines Werkes 
19. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 5. Bändchen (1826)
Entstehung
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ich meine Sicherheit auf die Treue der Millionen baue, die mein Recht anerkennen, und auf den Verſtand und die Klugheit der wenigen, welche aus

Irrthuͤmern der Erziehung fortfahren, es zu laͤugnen.

Sr. Majeſtät will fogar nicht glauben, daß die eifrig⸗

ſten Jsiobiten, die noch ubrig ſind, den Gedanken nähren, einen bürgerlichen Krieg zu ernaͤhren, der ihnen und ihren Familien Unheil bringen muß, außer⸗ dem daß er Mord und Verheerung uͤber ein friedli⸗ ches Land verbreitet. Er kann auch von ſeinem Ver⸗ wandten nicht glauben daß er tapfere und edle, wenn

gleich im Irrthum befindliche Maͤnner zu einer Un⸗

ternehmung auffordern werde, welche alle zu Grunde richten muß, die den frühern Unfaͤllen entgiengen; und er iſt überzeugt, daß derſelbe, wenn auch Neh⸗ ierde oder irgend ein anderer Beweggrund ihn in ieſes Land fuͤhrte, bald einſehen werde, daß es das kluͤgſte ſeyh wuͤnde, auf den Continent zuruͤckzukehren⸗ und Sr. Mgleſtät bedauert ſeine Lage allzufehr, um ihm darin ein Hinderniß in den Weg zu legen. Iſt dieß wirklich wahr, ſagte Redgauntlet.Iſt dieß Eure Abſicht? Habe ich, haben alle dieſe Herrn, oder nur einige, die Freiheit uns ohne Stoͤrung ein⸗ uſchiſſen auf jener Brigg, welche, wie ich ſehe, ſich em üfer wieder nähert? Ihr, Sir, ſo wie glie dieſe Herren hier, ſagte der Genralzalle, die das Schiff faſſen kann, haben die Freiheit, ſich vhle Stoͤrung von meiner Seite ein⸗ zuſchiffen; aber ich rathe keinem fortzugehen, der nicht gewichtige Gründe hat, die mit dieſer Zuſammenkunft hier nicht in Verbindung ſtehen, denn dieſer wird ge⸗ gen keinen weiter gedacht werden. Nun, meine Herren, ſagte Redgauntlet, indem er die Haͤnde zuſammenſchlnz,nun iſt die Sache auf immer verkoreh. General Eampbell wandte ſich ans Fenſter, als

volle er ihre Unterredung nicht hoͤren. Ihre Bera⸗