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hat mir nicht Rechnung abgelegt von ſeinem Auftra⸗ ge; ich wills ihm eintränken.“
Mit dieſen Worten fieng er auch an, gewaltſam die Taſchen von Benjies zerrißener Jacke auszuleeren, und brachte ein Paar Vogelſchlingen heraus, Spiel⸗ kugeln, einen angebißenen Apfel, zwei geſtohlene Eier, von deren Peter in der Eile des Suchens eines zer⸗ brach, und verſchiedene andere Kleinigkeiten, die nicht auf die rechtlichſte Art hineingekommen zu ſeyn ſchie⸗ nen. Der kleine Schurke biß und ſchlug unter dieſer Dperation, wie ein junger Fuchs, ließ aber, wie ſol⸗ ches Ungeziefer, weder Schrei noch Klage von ſich hoͤ⸗ ren, bis ein Papierchen, das Peter ihm aus dem Bu⸗ en zog, bis zu Lilias hinflog, und zu ihren Fuͤßen nie⸗ erfiel. Es war an C. N. gerichtet.
„Das iſt fuͤr den Schurken Nixon,“ ſagte ſie zu Alan Fairford.„Heffnet es ohne Bedenken, der Bu⸗ be iſt ſein Helfershelfer, wir wollen doch ſehen, was der Schuft im Schilde füͤhrt.“
Der kieine Benjie gab allen ferneren Widerſtand auf, und ließ ſich von Peter einen Schilling nehmen, von dem ſich dieſer, wie er ſagte, wegen Capital und Zinſen be⸗ zahlt machen wollte. Der Bube, deßen Aufmerkſamkeit auf etwas ganz anderes gerichtet ſchien, ſagte nur: Mr. Niron wird mich umbringen.“
Alan Fairford trug kein Bedenken, den Zettel zu
leſen, auf welchem nur die Worte ſtanden: Alles iſt vorbereitet; haltet ſie nur hin, bis ich komme. Ihr koͤnnt auf Eure Belohnung rechnen. C. C. „Ach, mein Oheim, mein armer Oheim,“ ſagte Liliass;„das iſt die Folge ſeines Vertrguens. Wir müßen ihm von der Verrätherey ſeines Vertrauten ſo⸗ gleich Nachricht geben. Das iſt der beſte Dienſt, den wir allen leiſten koͤnnen. Geben ſie ihr Unternehmen auf, wie ſie jezt muſſen, ſo iſt Darſie frei.“ In einem Athem ſtanden beide an der halb offenen
Thuͤre; eifrig verlangte Fairford mit Pater Buonaven⸗


