Teil eines Werkes 
19. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 5. Bändchen (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ne Phantaſie von köriglicher Macht und Glanz ſich denken konnte.

Maͤdchen, liſpelte er, und mein Oheim kann ſeinem Liſpeln einen ſo ſchrecklichen Nachdruck geben⸗ als ſeiner Donnerſtimme,alle Edeln und Wuͤrdigen in dieſem ſchoͤnen Lande ſind hier verſammelt, aber nur um gleich Sclaven und Schmarozern vor dem Thron eines neuen Uſurpators zu kriechen.

Ich blickte ihn an, und das finſtere Erbzeichen unſeres ungluͤcklichen Ahnherrn war ſchwarz auf ſei⸗ ner Stirne.

Um Gottes Willen, Sir, bedenkt, wo wir ſind.

Fürchte nichts, ſagte er,wir ſind von Freun⸗ den umgeben. Als er vorwärts ſchritt, ſchütterte ſeine ſtarke, nervigte Geſtalt zuſammen durch die un⸗ terdruͤckte Gemuͤthsbewegung.Siehe, ſagte er, dort buͤckt ſich Norfolk der Abtruͤnnige vom katholi⸗ ſchen Glauben, dort ſteht der Biſchof von, der Verraͤther der Kirche von England, und o Schan⸗ de der Schande! dort beugt der rieſenhafte Errol das Haupt vor dem Enkel deſſen, der ſeinen Vater ermor⸗ dete! Aler ein Zeichen ſoll geſehen werden dieſe Nacht unter ihnen, Mene, Mene, Takel, uphorſin, ſoll auf dieſen Mauern geleſen werden, wie es einſt die geſpenſtiſche Hand mit dentlichen Zuͤgen auf die Mau⸗ ern Belſazers ſchrieb!

Um Gottes Willen, ſagte ich in ſchrecklicher