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unten, und boten ſelbſt wieder einen Anblick dar, ſo blendend und ſchoͤn, als der, deſſen Zuſchauer ſie wa⸗ ren. unter dieſen Gallerien und hinter den Tiſchen der Speiſenden befanden ſich eine Menge Edelleute, gekleidet, als wenn ſie am Hofe aufwarteten, deren Anzug aber, obgleich reich genug, ein koͤnigliches Para⸗ dezimmer zu ſchmuͤcken, ſie bei einer Scene, wie die⸗ ſe, nicht auszeichnen konnte. Unter die en nun wan⸗ delten wir einige Minuten unausgezeichnet und un⸗ bemerkt umher. Da ich mehrere junge Perſonen wie mich gekleidet ſah, ſo war ich wegen meiner ſonderba⸗ ren Kleidung nicht verlegen, und freute mich nur am Arm meines Oheims haͤngend, des magiſchen Glan⸗ zes einer ſolchen Scene, und uͤber ſeine Guͤte daß er mir dieß Vergnugen verſchafft habe.
Nach und nach bemerkte ich, daß mein Oheim ei⸗ nige Bekannte unter denen hatte, die ſich unter den Gallerien befanden, und wie wir ſelbſt, nur Zuſchauer der Feierlichkeit zu ſeyn ſchienen. Sie erkannten ein⸗ ander an einem einzigen Worte, oft nur an einem Griff der Hand, tauſchten ohne Zweifel beſondere Zei⸗ chen aus, und bildeten allmäͤhlig eine kleine Gruppe, in deren Mittelpunkt wir uns ſelbſt befanden.
„Iſt es nicht ein großer Anblick, Lilias?“ ſagte
mein Oheim.„Alle Edlen, alle Weiſen und alle Rei⸗ chen Großbrittanniens ſind hier verſammelt.“
„Es iſt in der That alles,“ ſagte ich,„was mei⸗


