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haben moge. Auf alle Fälle indeſſen hat der Ueberbrin⸗ er unſer verpfaͤndetes Wort für ſeine Sicherheit und reiheit, was Ihr daher ſtrenge beobachten ſollt, ſo lieb Euch unſre und Eure eigene Ehre iſt. Ferner wuͤnſchen wir uns mit Euch zu beſprechen, ſobald als moͤglich, da wir Euch Gegenſtände von der hoͤchſten Wichrigkeit mit⸗ zutheilen haben. Wir wuͤnſchen daher, daß Ihr Euch in aller Eile hieher begebet, und ſagen Euch hiemit ein herzliches Lebewohl P. B
„Ihr werdet einſehen, Sir,“ ſagte der Pater, als er ſah, daß Alan den Brief geleſen hatte,„daß Ihr bei Uebernahme dieſer Botſchaft Euch verbindlich macht, erſt die Wirkung davon zu verſuchen, ehe Ihr zur Befreiung Eures Freundes zu einem geſetzlichen Mittel, wie Ihr es nennt, Eure Zuflucht nehmet.“
„Es ſind noch einige Chiffern dem Brief beigefuͤgt,“ ſagte Fairford, als er den Brief aufmerkſam geleſen hatte,„darf ich fragen, was ſie bedenten?“
„Sie betreffen meine eigenen Angelegenheiten,“ antwortete der Pater kurz,„und haben gar keine Be⸗ ziehung auf die Eurigen.“ 6
„Mir ſcheint indeſſen die Vermuthung natürlich, ——“ erwiederte Alan.
„Nichts darf vermuthet werden, was mit meiner Ehre unverträglich iſt,“ erwiederte der Prieſter ihn un⸗
terbrechend;„wenn Maͤnner, wie ich, Gunſtbezeugun⸗
gen erweiſen, ſo erwarten wir, daß ſie mit Dankbarkeit angenommen, oder mit dankbarer Achtung abgelehnt, nicht lange unterſucht und bekrittelt werden.“
„Ich nehme Euern Brief alſo an,“ ſagte Fairford
nach Minutenlangem Ueberlegen,„und der Dank, den
Ihr erwartet, ſoll Euch aufs reichlichſte gezollt werden,
wenn der Erfolg dem entſpricht, wozu Ihr mir Hoff⸗
nung gemacht habt.“
„Gott allein gebietet uͤber den Ausgang,“ ſagte Pater Buonaventura.„Der Menſch gebraucht die Mit⸗ tel.— Ihr ſehet ein, daß Ihr durch Uebernahme die⸗
ſes Auftrags Eure Ehre verpfandet, die Wirkung mei⸗


