Teil eines Werkes 
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
Entstehung
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„Ihr werdet es ſogleich erfahren,“ ſagte Buona⸗ venturä, der bei des jungen Mannes Anerkennung ſei⸗ ner plebejiſchen Abkunft ein trockenes und unbefriedig⸗ tes Hem! hatte ertoͤnen laſſen. Er bedeutete ihm hier⸗ auf, ſich zu beruhigen, und fuhr dann mit ſeinen Fragen fort.

„Wenn auch nicht bon Stande, ſo ſeyd Ihr doch Zweifels ohne durch Geſinnung und Erziehung ein Mann von Ehre?“

„Ich hoffe, Sir,“ ſagte Alan, vor Unwillen er⸗ roͤthend.„Ich bin nicht gewohnt, dieß in Zweifel ge⸗ zogen zu ſehen.“

„Geduid, junger Mann,“ ſagte der unerſchüt⸗ terliche Frager,„wir ſind in einem ernſten Geſchäft, und keine unnütze Ziererei muß uns hindern, ernſt⸗ haft darber zu ſprechen. Ihr wißt wahrſcheinlich, daß Ihr mit einem durch die ſtrengen und ungerech⸗ ten Geſetze der jetzigen Regierung geachteten Manne ſp.echt.“

„Ich kenne das Statut vom Jahre 1700, welches Prieſter und papiſtiſche Handelsleute aus dem Koͤnig⸗ reiche verbannt, und im Betretungsfale auf ſumma⸗ riſche Ueberfuͤhruns hin zum Tode verdammt. Das engliſche Geſetz iſt, glaube ich, eben ſo ſtrenge. Aber ich kenne Euch keineswegs, und weiß nicht, ob Ihr eine von dieſen Perſonen ſeyd; und Eure eigne Klug⸗ heit wird Euch ſchon rathen, Euer Geheimniß nicht

kund werden zu laſſen,“

„Genug, Sir,“ ſagte der Prieſter;„ich be⸗

fürchte keine unangenehmen Folgen, weil Ihr mich

in dieſem Hauſe geſehen habt.“

„Gewiß nicht,“ ſagte Alanz ich betrachte mich ſelbſt, als für mein Leben, den Damen von Fairla⸗ dies berſchuldet, und es waͤre eine ſchlechte Vergel⸗ tung von meiner Seite, wenn ich das, was ich un⸗ ter dieſem gaßtfreundlichen Dache geſehen und ge⸗ hort habe, naͤher zu erforſchen ſuchen, oder bekannt machen wollte. Ja, wenn ich dem Praͤtendenten ſelbſt in ſolcher Lage begegnete, er würde, wenn auch meine

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