19 irrte, ſö geſchah es mit der vollen Ueberzeugung, daß er Gott mehr diente, als den Menſchen. „Verlangt Ihr etwas von mir, Herr?“ ſagte er zu Fairford, deſſen Fuͤhrer bereits den Ruckzug angetreten hatte, gleichſam um dem TDadel des ſtren⸗ gen alten Mannes zu entgehen:„Wir waren beſchaͤf⸗ tigt, und es iſt Samſtag Abend.“ Alan Fairfords vorgefaßte Meinungen kamen durch das Aeußere und das Benehmen dieſes Man⸗ nes ſo in Verwirrung, daß er einen Augenblick ganz verdutzt da ſtand, und einein Geiſtlichen, der eben von der Kanzel ſiieg, eden ſowohl ein ſonderbares Erkennungswort zugeraunt haͤtte, als dem achtungs⸗ werthen Familienvater, der gerabe in ſeinem Gebet fuͤr und mit den Gegenſtaͤnden ſeiner Sorge unter⸗ brochen worden war. Haſtig ſchloß er, Mr. Max⸗ well habe einen übel angebrachten Scherz ausgeſpro⸗ chen, oder vielleicht ſey er an die unrechte Perſon gewieſen worden; er fragte daher, ob er mit Mr. Trumbull ſpreche. „Mit Thomas Trumbull,“ antwortete der alto Mann;„Was iſt Euer Vegehren, Herr?“ und. ſein Auge blickte wieder auf das Buch mit dem Senf⸗ zer eines Heiligen, der ſich nach ſeiner Aufloͤſung ſehnt. „Kennt Ihr Mr. Marwell von Summertrees?“ Faste Fairford. „Ich habe von einem ſolchen Edelmann auf der
Teil eines Werkes
18. Band, Redgauntlet : eine Erzählung aus dem 18. Jahrhundert : 4. Bändchen (1826)
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