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„Was meinen Vater betrifft,“ fuhr ſte mit un⸗ willkuͤrlichem convulſiviſchen Zucken ihrer finſtern Ge⸗ ſichtszuge fort,„ſo koſtet ihm ſeine Strafbarkeit und Thorheit das Leben; denn ich bin feſt uͤberzeugt, daß der Boͤſewicht, der ihm an jenen Morgen den Rath gab, das Papier zu entwenden, das Fenſter entrie⸗ gelte, durch welches die Moͤrder eindrangen.“
Alles ſchwieg auf einen Augenblick; der Koͤnig brach zuerſt das Stillſchweigen durch den Befehl, un⸗ verzuͤglich dem ſchaͤndlichen Schreiber nachzuſpuͤren. „1, Lictor,“ ſo ſchloß er ſeinen Befehl,„co1- lega manus,— caput obnubite,— in- Felici suspendite arbori.“
Loweſtoffe bemerkte ehrſurchtsvoll, daß der Schrei⸗ ber ſeit der Ermordung des Lord Dalgarno ver⸗ ſchwunden, und ſeitdem nichts weiter von ihm gehoͤrt worden ſey.
„Laßt ihn aufſuchen!“ wiederholte der Koͤnigz „und jetzt wollen wir von etwas Anderem reden. Bei ſolchen Geſchichten draͤngt ſich das Blut zum Her⸗ zen; ſie taugen keinesweges fuͤr ein Hochzeitsfeſt; o Hy⸗ men vergieb uns! Nun Lord Glenvarloch, was ſagt ihr zu dieſer guten Miſtres Moniplies, die euch an eurem Hochzeitstage euer väterliches Erbgut zuruͤckbringt?“
„kaßt ihn nichts ſagen, mein Koͤnig,“ fiel Martha ein;„dies wird ſeinen und meinen Gefuͤhlen am beſten zuſagen.“
„Wenigſtens muß ich die Einloſungsſumme zu⸗ ruͤckbezahlen;“ verſetzte Lord Glenvarlochz„hierin kann ich nicht Schuldner bleiben.“
„Wir wollen nachher davon reden,“ ſagte Mar⸗ tha;„mein Schuldner koͤnnt ihr niemals ſeyn.“


