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niß auf den Grund zu kommen, ſeine lange, hagere Ge⸗ ſtalt, gleich einer gekruͤmmten Angelruthe vorwaͤrts bog, ſeine duͤnnen, grauen Locken hinters Ohr ſtrich und die Hand daran hielt, um jede Vibration des Gehoͤrorgans bei Mittheilung der erſehnten Kunde aufzufangen. Im⸗ mittelſt warf Martha ihrem Richard finſtere, Unheil dro⸗ hende Blicke zu, wodurch jedoch Letzterer ſich nicht abhal⸗ ten ließ, den Koͤnig unerſchrocken in Kenntniß zu ſetzen: 8
daß ſein verſtorbener Schwiegervater, im Ganzen ein
guter, ſorgſamer Mann, eine Art von Wißbegierde ge⸗ habt habe, die mitunter der Rechtlichkeit ſelnes Wan⸗ dels nachtheilig geweſen ſey; er habe naͤmlich eine große Neigung gehabt, in ſeiner Nachbarn Habe herumzu⸗ wuͤhlen, bei welcher Gelegenheit denn manchmal etwas davon an ſeinen Fingern hängen geblieben ſey.“ „Schaͤme dich!“ fiel Martha ein;„nun, weil doch das Schaͤndliche der Handlung dargelegt werden muß, ſo ſoll es wenigſtens in der Kuͤrze geſchehen. Ja Mylord,“ fuͤgte ſie, zu Nigeln ſich wendend, hinzu, „das Goldſtuͤck war nicht die einzige Lockſpeiſe, die den ungluͤcklichen Alten in jener Schreckensnacht in euer Zimmer fuͤhrte,— ſein Zweck, den er auch er⸗ reichte, war die Entwendung dieſes Papieres. Der ſchaͤndliche Schreiber war am Morgen jenes Tages bei ihm geweſen, und ich zweifle nicht, daß er es war, der den faſelnden Alten zu dieſer ſchlechten Handlung verleitet hatte, um die Einloͤſung eurer Guͤter zu hin⸗ dern. Wenn ein noch maͤchtigerer Agent im Hinter⸗
grunde dieſes Complotts ſtand, ſo wolle Gott es ihm,
in dieſem Augenblicke vergeben.“ „Amen!“ rief Nigel und alle Rneſend wie⸗ derholten den Ausruf.


