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Buͤndel pergamentner Urkunden hervor und uͤbergab ſie den Lord Glenvarloch mit folgender lautgeſproche⸗ ner Erklärung:„Se. königl. Majeſtät und alle hier Anweſende rufe ich zu Zeugen, daß ich die eingeloͤſ'te Baronie Glenvarloch, hiemit ihrem rechtmaͤßigen Ei⸗ genthuͤmer, ſo frei als ſie je von einem ſeiner Vor⸗ fahren beſeſſen ward, zuruͤckgebe.“
„Ich war Zeuge der baaren Einloͤſung der Pfand⸗ verſchreibung,“ ſprach Loweſtoffe 5„doch ahnete ich nicht, in weſſen Namen der Loskauf geſchah.“
„Es that nicht Noth, daß ihr dies erſuhrt,“ he⸗ merkte Richard;„es wäre eben nicht klug von mir gehandelt geweſen, euch auf die Faͤhrte zu helfen.“
„Ruhe!“ wiederholte Miſtres Moniplies;„dies Papier,“ fuhr ſie fort, indem ſie Nigeln eine andere
Schrift uͤberreichte,„ iſt ebenfalls euer Eigenthum.—
Nehmt es hin; aber erſpart mir die Frage, wie es in meine Haͤnde kam?“
Der Koͤnig hatte ſich haſtig neben Nigeln geſtellt, während dieſer das Papier oͤffnete, und die Hand⸗ ſchrift erblickend, rief er aus:„Bei Gott! es iſt die ſo lange verlorne, von uns unkerzeichnete und unter⸗ ſiegelte Anweiſung an unſre Schatzkammer. Wie kam ſie in eure Haͤnde, Miſtres?“
„Das iſt ein Geheimniß,⸗ erwiederte Martha trocken.
„Ein Geheimniß, welches nie uͤber meine Zunge kommen ſoll,“ ſil Richard mit Entſchloſſenheit ein; „es waͤre denn, daß Se. Majeſtät mir bei meiner Un⸗ terthanenpflicht beföhle, es zu ſagen.“
„Ich befehle es euch;“ ſprach Jacob, zitternd und
ſtammelnd vor ungeduldiger Neug'er, waͤhrend Sir
Mungo, voll boshaften Verlangens, dieſem Geheim⸗
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