Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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Ihr hattet aber nicht noͤthig gehabt, davon zu reden, ſagte der König;wir kennen unſre Ver⸗ bindlichkeiten in dieſer kleinen Angelegenheit, und

freuen uns, daß eure Ehefrau ihre Schaͤtze einem

Manne zugebracht hat, der ſie zum Beſten ſeines Mo⸗ narchen und ſeines Vaterlandes zu gebrauchen weiß. Aber wie Teufel! kommt ihr zu dieſer Frau?

Um auf gut ſchottiſch zu reden, mein Koͤnig,

ſo habe ich ſie mir durch die Schaͤrfe meines Schwer⸗

tes erkaͤmpft, antwortete Moniplies.Wir hatten den Vertrag geſchloſſen, daß ſie mich heirathen ſolle, wenn ich ihres Vaters Tod raͤchte; ich toͤdtete den Moͤrder, und erkämpfte mir dadurch ihren Beſitz.

Sie iſ die Tochter des alten Trapbois, ſiel Loweſtoffe ein.Aber wie konntet ihr ſie ſo feſt ein⸗ ſchließen, Richard?

Nennt mich in Zukunft gefälligſt Meiſter Ri⸗ chard, oder wenn ihr lieber wollt, Meiſter Richard Moniplies, entgegnete der neugebackne Geldmann. Was das Einſchließen anbelangt, ſo that ich weiter nichts, als daß ich ihr im Hauſe eines ehrenwerthen Landsmannes einen ſichern und anſtaͤndigen Zufluchts⸗ ort verſchaffte; und was die Geheimhaltung ihres Aufenthalts betrifft, ſo war dies eine Maßregel der Klugheit, ſo lange noch muthwillige junge Leute, wie

ihr, Meiſter Loweſtoffe, umherſchwaͤrmten.

Alles lachte uͤber Richards hochſinnige Antwort, nur nicht ſeine Gattin, die ihm ihre Ungeduld vurch Zeichen zu erkennen gab, und mit ihrer gewöhnlichen, ernſten Kuͤrze ihm zurief: Ruhe! Ruhe! Ich bitte euch, laßt uns das Vorhaben ausfuͤhren, weshalb wir hieher kamen. Mit dieſen Worken iog ſie ein