Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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Dienſte verlaſſen willſt, ſo wirſt du doch hoffentlich in die Dienſte meiner Frau treten.

Ich wuͤnſche, daß ſowohl Milady dls Ew. Lordſchaft zu ſeiner Zeit einen eben ſo guten Diener⸗ als ich bin, durch Aufnahme in eure Dienſte begluͤk⸗ ken werdet, verſetzte Richard;allein das Schick⸗ ſal hat gewollt, daß ich in Zukunft nur auf dem Wege freundſchaftlicher Dienſtbefliſſenheit euer Die⸗ ner ſeyn kann.

Nun wohl, Richard; wenn du des Dienens muͤde biſt, ſo wollen wir dir irgend eine beſſere Ver⸗ ſorgung zu verſchaffen ſuchen; auf jeden Fall aber wirſt du mich doch in die Kirche begleiten, und das Hochzeitmahl mit uns theilen.

Haltet zu Gnaden, Mylord, antwortete Ri⸗ chard;ich muß euch an unſte Uebereinkunft erin⸗

nern, und mich entſchuldigen, daß ich, abgehalten

durch eigene dringende Geſchaͤfte, nicht bei der Cere⸗

monie gegenwärtig ſeyn kann; doch werde ich nicht er⸗

mangeln, mir Meiſter Georgs gute Bewirthung be⸗ reitwillig gefallen zu laſſen, in Betracht, daß es un⸗ dankbar ſeyn wuͤrde, an den Genuͤſſen, die er den

Gaͤſten mit großem Koſtenaufwande bereitet hat, nicht

Theil zu nehmen.

Mach' es wie du willſt, antwortete Lord Glen⸗ varloch, und mit einer fluͤchtigen Bemerkung uͤber die ſonderbaren Grillen ſeines Exkammerdieners, dachte er fuͤr jetzt nicht weiter daran, und wandte ſeine Ge⸗ danken auf andere ihm naͤher liegende Gegenfände des Tages.

Wir muͤſſen es der Einbildungskraft des eſerz uͤberlaſſen, ſich den mit Blumen beſtreuten Pfad des