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warten konnte. Die eine war Lady Dalgarno, de⸗ ren ſchlechter Geſundheitszuſtand, verbunden mit dem erſt kuͤrſtlich erfolgten Tode ihres Gemahls, ſie hin⸗ derte, bei der Feſtlichkeit zu erſcheinen. Die andere war Richard Moniplies, deſſen Benehmen ſeit eini⸗ ger Zeit aͤußerſt geheimnißvoll geweſen war. In der Einrichtung ſeiner Auſwartung bei Nigeln hatte er lediglich ſeinen eignen Willen befolgt. Zwar war er ſeit dem Gefecht in Enſield⸗Chaſe jeden Morgen und Abend bei Nigeln erſchienen, um ihn an⸗ und auskleiden zu helfen; allein uͤber den Reſt des Tages hatte er nach Gefallen verfuͤgt⸗ ohne daß ſein Dienſt⸗ herr, der ohnehin jetzt eine vollzählige Dienerſchaft angenommen hatte, etwas dabei zu erinnern fand. Indeß war Nigel etwas neugierig, zu erfahren, wo⸗ mit Richard den ganzen Reſt ſeiner Zeit hinbringe; denn in dieſer Hinſicht war er ſehr zuruͤckhaltend.
Am Morgen des Hochzeittages zeigte Moniplies die groͤßte Aufmerkſamkeit in der Anordnung des An⸗ zuges ſeines Gebieters, und leiſtete alle von einem Kammerdiener nur immer zu erwartende Dienſte, um die ausgezeichnet ſchoͤne Geſtalt des jungen Lords, im vortheilhafteſten Lichte darzuſtellen. Nachdem ihm dies nach Wunſch gelungen, und Nigels langes, gelocktes Haar mit der größten Sorgfalt geordnet war, ließ Richard ſich mit großem Ernſt auf ein Knie vor ihm nieder, kuͤßte ihm die Hand, ſagte ihm lebe⸗ wohl, und bat ehrfurchtsvoll, daß Sr. Lordſchaft die
Gnade haben moge, ihn ſeiner Dienſte zu entlaſſen.
„Was iſt dies einmal wieder fuͤr eine Grille?“ fragte Lord Glenvarloch;„wenn du auch meine
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