Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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308 ſo bin ich in Wahrheit beſorgt fuͤr das Auskommen der jungen Leute.

Nun dann will ich euch ein Geheimniß anver⸗ trauen, welches euch dieſer zärtlichen Sorgfalt enthe⸗ ben wird. Die verwittwete Lady Dalgarno giebt der Braut ein angemeſſenes Vermoͤgen, und vermacht den Reſt deſſelben ihrem Vetter, dem Braͤutigam.

Ohne Zweifel um ihre Achtung fuͤr das Anden⸗ ken ihres im Grabe liegenden Gemahls zu beweiſen, verſetzte Sir Mungo.Es iſt ein Gluͤck, daß ihr Vetter ihn nicht ſelbſt in die andere Welt ſchickte. Das iſt eine ſeltſame Geſchichte mit dem Tode des Lord Dalgarno; einige glauben, der arme Mann habe großes Unrecht gehabt. Es kommt ſelten etwas Gutes heraus, wenn man die Tochter eines Hauſes heirathet, mit welchem man in Privatfehden befan⸗ gen war. Doch ich freue mich, daß die jungen Leute etwaß zu leben haben werden, ſey es von der Mild⸗ choͤtigkeit Anderer oder durch Erbſchaft; wenn aber auch Lady Dalgarno Alles verkauft was ſie hat, ſo kann ſie dennoch dem jungen Lord däs ſchoͤne Schloß Glenvarloch nicht wieder verſchaffen; das iſt auf im⸗ mer verloren.

Leider iſt das nur zu wahr, erwiederte Georg Heriot;wir koͤnnen nicht herausbringen, wo der ſchaͤndliche Andres Skurliewhitter geblieben iſt, oder was Lord Dalgarno mit der durch ſeine Heirath auf ihn uͤbergegangenen Pfandverſchreibung angefangen

vat.

Ohne Zweifel, bemerkte Sir Munshat er das ihm daraus zuſtehende Recht an Jemanden Metann, ſo daß ſeine Frau es nach ſeinem Tode

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