Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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tigt, den Tiſch, der durch ſeine gůtige Furſorge ſchon

ſeit ſo vielen Jahren fuͤr mich gedeckt iſt, wenigſtens auf einen einzigen Tag auch fuͤr ſich gut gedeckt zu ſehen. 3 Sehr wahr, ſehr wahr! Nun ohne Zwei⸗ fel wird ſein ganzes Gefolge, mithin auch ich, ein Hochteitsgeſchenk zu entrichten haben; es wird eine Art von Pfennigshochzeit werden, wo alle Gaſte zur Einrichtung des jungen Ehepaars mehr oder we⸗ niger beitragen, damit es nicht blutarm ins Ehebett kömmt. Was wollt ihr geben, Meiſter Heriot? Denn wenn vom Gelde und Geldeswerth die Rede iſt, ſo beginnen wir billig mit der City.

Nur eine Kleinigkeit, Sir Mungoz ich ſchenke

meiner Pathin einen Trauring; ich kaufte ihn in

Italien, er gehoͤrte ehemals dem Cosmus von Medicis. Uebrigens bedarf die Braut nicht meiner Huͤlfe; ſie hat Vermogen von ihrem Großvater muͤt⸗

terlicher Seite geerbt.

Ah, von dem alten Seifenſieder, ſiel Sir Mungo ein;es wird ein Theil der von ihm nach⸗ gelaſſenen Seife noͤthig ſeyn, den Flecken von Glen⸗ varlochs Wappenſchild abzuwaſchen; auch hoͤrte ich⸗ daß dieſes Vermoͤgen nicht betraͤchtlich iſt.

Es bringt wenigſtens eben ſo viel ein, als ge⸗ wiſſe Hofämter, die doch von Perſonen hohen Stan⸗ des ſehr angelegentlich geſucht Heriot.

Von Hofgunſt ſprecht ihr? fragte Sir Mungo, mißbrauchend ſeine Gehorſchwaͤche zum vorgeblichen

Mißverſtehen;Hofgunſt iſt Mondſchein im Waſſer⸗ Wenn das Alles iſt, womit ſie ausgeſtattet

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