Er erſuchte daher den Meiſter Chriſtie als ſeinen al⸗ ten guten Freund, der ihm als ein rechtlicher, men⸗ ſchenliebender Mann bekannt ſey⸗ ihr unter ſeinem Dache auf eine kurze Zeit einen Aufenthalt zu ge⸗ währen, oder falls dies nicht thunlich ſey⸗ ihr eine angemeſſene Wohnung zu verſchaffen. Endlich bela⸗ ſtete er ihn mit dem etwas ſchwierigern Auftrage ihr einen rechtſchaffenen oder wenigſtens in gutem Rufe ſte⸗ henden geſchickten Sachwalter nachzuweiſen um ihr in einer ziemlich wichtigen Rechtöſache beizuſtehen. Dies Billet unterzeichnete er mit ſeinem wahren Natnen und haͤndigte es ſeinem Schuͤtzling ein. Martha em⸗ pfing es mit einem herzlichen:„ ich danke euch;“ welches die innern Gefuͤhle ihrer Dankbarkeit, deut⸗ licher ausſprach, als tauſend ſtudirte Phraſen; dann befahl er den Schiffern, am nahen Paulswerft zu landen. „Wir haben keine Zeit,“ verſetzte der Schiffer mit dem gruͤnen Wams,„jeden Augenblick anzu⸗ halten.“ Als aber Nigel auf der Befolgung ſeines Be⸗ ſehls beharrte und hinzufuͤgte: es ſey blos ſeine Ab⸗ ſicht, die Dame ans Land zu ſetzen⸗ erkläͤrte der Schi⸗ fer: der hierdurch zu gewinnende Raum ſey ihm lie⸗ ber, als ihre Geſellſchaft, und ruderte unverzůͤglich dem Paulswerft zu. Hier fanden ſich ſogleich zwei vovn den Laſtträgern, die auf ſolchen Plaͤtzen der Arbeit
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