Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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verlangte Licht, Feuer im Kamin und einige Holz⸗ ſcheite daneben, um bei dem kalten, neblichten Abend und der niedrigen Lage des der Themſe ganz nahen Hauſes nachheizen zu können. Während die Alte, um dieſe Aufträge auszurich⸗ ten, abweſend war, ſann er darauf, wie er den ihm drohenden langen, einſamen Abend hinbringen ſolle. Selbſtbetrachtungen verſprachen ihm wenig Un⸗ terhaltung, und noch weniger Selbſtzufriedenheit. Seine gefahrvolle Lage hatte er aus jedem denkbaren Geſichtspunkte erwogen, und verſprach ſich eben ſo wenig Nutzen als Troſt durch eine wiederholte Erwäͤ⸗ gung derſelben. Das zweckmoßigſte Mittel, ſeinen Ideen eine andre Richtung zu geben, waren freilich Buͤcher; zwar hatte Nigel, wie die Meiſten unter uns, zu ſeiner Zeit mehrere ungemein große Buͤcher⸗ ſammlungen beſucht, und ſogar ziemlich lange darin verweilt, allein mit dem gelehrten Inhalte derſelben hatte er ſich eben nicht ſehr vertraut gemacht. Jetzt befand er ſich in einer Lage, wo ſelbſt ein ſehr mittel⸗ mäßiges Buch ein wahrer Schatz wird. Die alte Aufwaͤrterin kehrte bald nachher mit Holzſcheiten und einigen Stuͤcken halb abgebrannter Wachslichter zu⸗ ruͤck, wahrſcheinlich das gebuͤhrende oder uſur⸗ pirte Accidenz irgend eines erfahrnen Kammerdieners in einem vornehmen Hauſe; zwei Stuͤcke ſtellte ſie auf große eherne Leuchter⸗ ungleich an Groͤße und