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„Ja, Mylord, ihr ſollt Funßzigtauſend pfund erheirathen, denn dies und noch mehr hat der alte Trapbois angehaͤuft; und zugleich wird es eine Wohl⸗ that fur den alten Mann ſeyn, der ſonſt ſeine Schäͤtze auf einem ſchlimmern Wege verlieren wird; denn jetzt, da ſeine Erwerbszeit bald voruͤber iſt, werden wahrſcheinlich in Kurzem die Tage kommen, wo er ausbeuteln muß.“
„In der That ein aͤußerſt hoͤfliches Anerbieten!““ erwiederte Nigel;„aber darf ich euch, erhabner Her⸗ zog, um eine freimuͤthige Beantwortung der Frage bitten: was euch dazu veranlaßt, uͤber eine ſo reiche Erbin zu Gunſten eines Fremden, wie ich, der euch morgen wahrſcheinlich verlaſſen wird, zu verfügen?“
„In der That, Mylord,“ verſetzte der Herzog, „dieſe F Frage ſchmeckt mehr als irgend ein Wort, das ich bis jetzt von euch hoͤrte, nach dem im Beaujeu's Speiſehauſe einheimiſchen Witze, und die Vernunft erfordert, ſie zu beantworten. Von meinen Pairs will Miß Martha keinen heirathen, mag er geiſtlich oder weltlich ſeyn. Der Capitain und der Prieſter haben beide um ſie angehalten, aber ſie will keinen von ihnen,— ſie will hoͤher hinaus, und iſt, die Wahrheit zu ſagen, ein vernuͤnftiges Frauenzimmer, zu einſichtsvoll und hochſinnig, um ſich mit ſchmutzi⸗ gen Kollern, oder abgeſchabten Prieſterroͤcken einzu⸗ laſſen. Was Uns ſelbſt betriſt, ſo brauchen Wir


