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275 nicht erwehren konnte, daß der Hauptzweck des her⸗ zoglichen Beſuchs bereits erlediget ſey.
Hierin irrte jedoch Lord Nigel. Bevor der Mo⸗
narch eroͤffnete, was er zu ſagen hatte, unterſuchte
er aufs genauſte das Zimmer, indem er von Zeit zu Zeit den Finger an die Naſe legte, Nigeln mit ſeinem einzigen Auge anblinzelte, die Thuͤren oͤffnete und verſchloß, die Tapetenbehange aufhob, welche an mehrern Stellen die verheerenden Wirkungen der Zeit am Tafelwerk der Wand verſteckten und endlich in die anſtoßenden Cabinette und unter das Bett ſchaute, um ſich zu vergewiſſern, daß die Luft von Horchern rein ſey; dann nahm er ſeinen Sitz wieder ein und winkte Nigeln vertraulich, ſeinen Stuhl ihm naͤher zu rucken.
„Ich befinde mich an dieſer Stelle recht wohl Sir,“ erwiederte der Lord, eben nicht geneigt, die Vertraulichkeit ſeines Gaſtes aufzumuntern; aber der Herzog ließ ſich durch nichts abſchrecken, und fuhr folgendermaßen fort:
„Verzeiht mir, Mylord(denn jetzt gebe ich euch dieſen Titel ganz im Ernſt) wenn ich euch be⸗ merklich mache, daß ihr ein ſcharfes Auge auf eure Sachen haben muͤßt; obgleich der alte Trapbois ſtock⸗ taub iſt, ſo hat doch ſeine Tochter ein ſehr feines Ge⸗
hor und ein ſcharfes Geſicht, und davon wollt ich eben reden.“
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