Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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ſo weit entfernt, durch ſeines Sohnes Benehmen be⸗ wahrheitet zu werden, daß er aus einem Beobachter der verſchiedenen, in ſeiner Gegenwart getriebenen Gluͤcksſpiele allmaͤhlig ein Mitſpieler ward und durch maͤßige Wagniſſe ein Intereſſe daran gewann. Auch

berechtigten ihn allerdings ſein Rang und ſeine Hoff⸗

nungen, mitunter einige Goldſtuͤcke aufs Spiel zu ſetzen,(denn hoͤher trieb er es nicht,) und zwar nur gegen ſolche Perſonen, aus deren Bereitwilligkeit, ihr Geld zu wagen, man ſchließen mußte, daß ſie es ohne Unbequemlichkeit verlieren koͤnnten.

Das Schickſal wollte, oder vielleicht hatte es ſein boͤſer Genius beſchloſſen, daß Nigel ausgezeich⸗ netes Gluͤck im Spiele haben ſollte. Er war gemaͤ⸗

ßigt, vorſichtig, kaltbluͤtig, hatte ein ſtarkes Gedächt⸗

niß und eine ſchnelle Berechnungsgabe; dabei war er von kuͤhnem und unerſchrockenen Charakter, ſo daß Niemand der ihn nur fluchtig geſprochen hatte, leicht gewagt haben wuͤrde, ſich irgend etwas, einem hinter⸗ liſtigen Streiche Aehnelndes gegen ihn heraus zu neh⸗ men, am wenigſten, wenn man haͤtte verſuchen wol⸗ len, ihn dabei in Furcht zu jagen. Gewoͤhnlich pflegte Nigel ſelb Vierte zu ſpielen, und wenn er entweder fand, daß ſein Gluck ihn verließ, oder wenn er ſein Gluͤck nicht laͤnger verſuchen wollte, ſo pflegte er den Spieltiſch zu verlaſſen, ohne daß ſelbſt die ſpielluſtigſen Beſucher des . 3