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cheſter bei dem allgewaltigen Guͤnſtlinge keines⸗ weges in Folge ihres Bruchs mit ſeiner Gemahlin vermindert ſey. Unſere Nachrichten uͤber die geheimen Hofintri⸗ guen jener Zeit und uͤber die Lenker derſelben ſind nicht vollſtändig genug, um uns zu einem Urtheile uͤber die verſchiedenen aus den eben mitgetheilten Umſtänden entſprungenen Geruͤchte in den Stand zu ſetzen. Genug,— Lady Blaccheſter hatte durch Schoͤnheit, geiſtige Bildung und anerkanntes Ta⸗ lent fuͤr Hofintriguen, großen Einfluß auf den ſie um⸗ gebenden Zirkel; und bald fuhlte Nigel die Macht dieſes Einfluſſes, indem er gewiſſermaßen ein Sclave jener Art von Gewohnheit ward, die ſo viele Män⸗ ner zu einer beſtimmten Stunde in eine beſtimmte Geſellſchaft fuͤhrt, ohne dort großes Vergnuͤgen oder auch nur Zeitvertreib zu erwarten und zu genießen. Mehrere Wochen lang war ſeine Lebensweiſe ge⸗ woͤhnlich folgende: Das Speiſehotel fuhrte ihn nicht unangemeſſen in das Geſchaͤft des Taged ein, und ſehr bald fand der junge Lord, daß, wenn die Ge⸗ ſellſchaft dort nicht immer untadelhaft war, ſie wenig⸗ ſtens den paßlichſten und angenehmſten Verſamm⸗ lungsort bildete, wo er ſich mit Leuten von Welt zu Partien nach Hyde⸗Park, ins Schauſpiel und nach andern oͤffentlichen Beluſtigungsorten zuſammenfand, oder mit ihnen die muntern, glänzenden Zirkel der


