Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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jener Vriefe wüd fuͤr eben ſo unbekannt gehalten als jes mals. Ich will mich jedoch auf keine verleiten ſen uͤber dieſen Gegenſtand auch nur ein einziges W t mehr zu ſagen. Denn kund zu thun, wer ich nicht bin, wuͤrde ein Schritt ſeyn, zu offenbaten, wer ich bin. Ich werde daher auch ferner ſchweigen uͤber einen Gegenſtand, der meines Erachtens keinesweges des Aufhebens werth iſt, das man davon gemacht hat, und noch minder wuͤr dig des Scharfſinnes, welchen der junge Briefſteliet dar⸗ uf verwandt hat.

Aber zugegeben, daß Sie ſich nicht chen Ruf oder um den, irgend einer li n, auf deren Schultern Ihre Fehler ge nen, bekuͤmmern, ſo ſcheint es mir doch, it gegen das Publicum,

ifnahm und gegen die Kriri⸗ e ſ milde behandelt wurden, Ihnen eit auferlege, grohere Muͤhe auf Ihre

um Jh terariſchen waͤlzt w daß die welches E ker, vo Rovelle zu v erfaſſer. Ich bitte Sie, Herr Sohn mit Dr.

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Johnſons Worten:Entwoöhnen Sie ſich ſolcher Ge⸗ meinplatze. Denn die Recenſenten haben ihre Berufs⸗

pflichten und ich die meinigen; oder wie das Sprichwort Hollands Kindern Freude bringt, zu machen t Englands Kinder, zu zerbrechen.

Ich bin zu ſehr beſchäftigt, ihnen Genuß zu bereiten, als daß mir noch Zeit uͤbrig bleiben ſollte, zu erwaͤgen, ob ſie das Ergebniß meiner Beſchaͤftigung genießen oder ver⸗ werfen werden. Zum Publicum ſtehe ich ungefähr in dem nämlichen Verhaͤltniß als der Brieftraͤger zu den Empfaͤngern der Briefe. Enthalten ſie angenehme Nach⸗ richten von einer Geliebten, einem abweſenden Sohne, oder gar eine Rimeſſe von einem bankerott geglaubten Lorreſpondentèn, ſo iſt der Brief willkommen, wird ge⸗ leſen, und nocheinmal geleſen, ſorgfältig gefaltet und im Buͤrcau aufbewahrt. Iſt hingegen der Inhalt unange⸗ nehm; iſt es z. B. ein Mahnbrief, ſo wird der Brief⸗