Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Geſinnungen, wenn gleich kalt und ſtolz in ſeinen Manieren, und hartnäckig in ſeinen unbedeutend⸗ ſten Vorſaͤtzen; der Herzog iſt großmuͤthig, beherzt und offen, aber heftig, ehrſuͤchtig und leidenſchaft⸗ lich. Mein Sohn Dalgarno hat keinen dieſer Feh⸗ ler, und andre, die ihm eigen ſind, koͤnnen viel⸗ leicht durch die Geſillſchoſt in der er lebt, verbeßſert werden.— Seht, hier kömmt er.“ ord D algarno nahte, die Allee herabkommend, der Ruhebank, auf welcher ſein Vater mit ſeinen Ga⸗ ſten ſaßs, ſo daß Nigel volle Muße hatte, ſeine Ge⸗ ſalt und Geſichtszuͤge zu beobachten. Er war mit faſt uͤbertriebener S Sorgfalt nach der prachtvollen Zeit⸗ ſite gekleivet, die. ſeinem etwa fuͤnf und zwanzigjäh⸗ rigen Alter wohl anſtand. Er hatte eine edle Ge⸗ ßalt und eine ſchone Geſichtsbildung, in der man leicht die maͤnnlichen Züge ſeines Vaters erkannte, gemildert durch die Hofmanieren, die ihm mehr zur Gewohnheit geworden waren, als dem kiten ehren⸗ veſten Grafen, der ſich in ſeinem ganzen Benehmen, nie herabgelaſſen hatte, ſich ſolche in dieſem Grade zu eigen zu machen. Im Uebrigen hatte er im Um⸗ gange ein anmuthsvolles, freimuͤthiges, weder durch Stolz noch durch Foͤrmlichkeit zwangvoll gewordenes Benehmen, gleich weit entſernt von anmaßender Kälte und uͤbermuͤthiger Heſtigkeit. Es hatte alſo in dieſer Hinſicht ſein Vater ihn mit Grund von den,