Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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ihn heimgehen, ermahnte ihn aber, ſich untetwegs vor weiteren Haͤndeln zu huͤten.

„Ich will mich ſchon in Acht nehmen, Sir,“ ſagte Richard mit wichtiger Miene,„und ſo wuͤnſche ich euch ein herzliches Lebewohl; dieſen beiden jun⸗ gen Gentlemen aber meinen beſondern Dank!“

„Ich bin kein Gentleman,“ ſagte Jenkin, ſei⸗ ne Muͤtze auf's Ohr werfend.„Ich bin ein ächter Londoner Lehrburſche, und hoffe einſt ein Freiſaſſe zu werden. Frank mag ſich inen Gintlemsn nennen⸗ wenn er will.“

„Ich war einſt ein Gentleman/ fiel Tunſtall ein,„und ich hoffe, nichts gethan zu haben, um mich dieſer Benennung verluſtig zu machen.“

„Wie ihr wollt,“ ſagte Richard,„immer blei⸗ be ich euch beiden von Herzen dankbar, ſo wenig ich auch jetzt meine Geſinnungen ausſprechen kann. Gu⸗ te Nacht, mein guͤtiger Landsmann!“ Mit dieſen Worten ſteckte er aus dem Aermel ſeines zerlumpten Wamſes eine lange knoͤcherne Hand und einen der⸗

gleichen Arm hervor, aus welchem die Muskeln gleich

Peitſchenſchnuͤren hervortraten.

Meiſter Georg entließ ihn mit herzlichem Haͤn⸗ dedruck, während Jenkin und Frank ſich einander ſchlaue Blicke zuwarſen. Richard wollte ſich auch beim Herrn des Ladens bedanken, begnuͤgte ſich aber⸗ als er ihn in ſeine Studien vertieſt ſah, mit einem