Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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gialing und Entbloͤßung des Sanp und v den Laden.

Dört geht er hin, der ſchottiſche Jockey, mit allen ſeinen guten und ſchlechten Eigenſchaſten,“ ſagte Meiſter Georg zum Meiſter David, der, wie⸗ wohl ungern, die Berechnungen, worin er vertiſt war, unterbrach und vie Feder nur einen Zoll breit über der Schreibtafel haltend, ſeinen Freund mit weit geoͤffneten, glanzloſen Augen anſchaute, die nichts weniger als Intereſſe fuͤr die an ihn gerichtete Rede verkuͤndigten.„Dieſer Menſch,“ fuhr Mei⸗ ſter Georg fort, ohne auf die Zerſtreuung ſeines Freundes zu achten,„ſchildert durch ſeine Perſoͤn⸗ lichkeit mit den lebhafteſten Farben, welche arge Luͤgner und Großprahler unſer ſchottiſcher Bettelſtolz hervor⸗ bringt; und dennoch bin ich uͤberzeugt, daß dieſer Prahlhans, der, wenn er mit einem Englaͤnder re⸗ det, um das dritte Wort eine Luͤge ſagt, ein treuer Freund und Diener ſeines Herrn iſt, und ihn viel⸗ leicht bei rauher Wilterung ſeinen Mantel lieh, wah⸗

rend er ſelbſt kaum ſeine Bloͤße decken konnte. Selt⸗

ſam, daß Muth und Treue,— denn ich wette, der Kerl iſt unerſchrocken,— nicht beſſer vergeſellſchaftet ſind, als mit dieſem Hange zur Großprahlerei. Aber ihr hoͤrt mir nicht zu, Freund David.“

„Freilich, freilich, ſehr genau,“ entgegnete David;„denn da die Sonne in 24 Stunden ihren

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