35 lings und des Armen; ihr ſeyd noch ein Gelbſchna⸗ bel und wißt nicht, wohin euch das Schickſal fuͤhren und zu welcher Kleidung eß euch noͤthigen kann, be⸗ vor ihr euer Haupt in die Grube legt.“
Vincent ſchlug beſchaͤmt die Augen nieder; al⸗ lein der Fremdling verſchmaͤhte die von dem revlichen Buͤrger zu ſeinen Gunſten gemachte Apologie.
„Ich bin ein Fremvling,“ fiel er ein,„das iſt gewiß; doch mich duͤnkt, ich bin als ſolcher in dieſer eurer Stadt ziemlich rauh behandelt worden; was aber meine Armuth betrifft, ſo ſcheint es mir, daß ſie mir nicht vorgeworfen werden darf, bis ich Geld von Jemandem verlange.“
„Ganz im Geiſte unſrer theuren Landsleute ge⸗ redet,“ raunte Meiſter Georg ſeinem Landsmann David ins Ohr:„Stolz und Armuth!“
Allein Savit hatte inzwiſchen ſein Schreibzeug hervorgezogen, und vertieft in Berechnungen, die durch alle Regeln der Arithmetik von der einfachen Einheit bis zu den Millionen, Billionen und Trillionen gin⸗ gen, hoͤrte und beantwortete er nicht die Bemerkun⸗ gen ſeines Freundes, der, die Abweſenheit ſeines Geiſtes gewahrend, ſich aufs neue zu dem ſchottiſchen Fremdling wandte.
„Ich denke, Jockey*), wenn ein 8
*) Ein damals nicht ungewöhnlicher und nicht für beleidigend 3*


