Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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ihn mit leichter Muͤhe auf ſeinem Armſtuhle feſthiel⸗ ten. Jetzt ſchaute der Patient einen Augenblick um⸗ her und ſagte mit ſchwacher Stimme in ſeiner brei⸗ ten ſchottiſchen Mundart:„Was iſt das fuͤr ein Be⸗ nehmen, Gentlemen, gegen einen in eurer Stadt weilenden Fremden? Ihr zerſchlagt mir den Kopf, ihr zerreißt meinen Mantel und nun wollt ihr mir gar die perſönliche Freiheit vorenthalten? Diejeni⸗ gen, welche mir riethen, in Londons Straßen meine ſchlechteſte Kleidung anzuziehen, waren kluͤger als ich; und haͤtte ich etwas noch ſchlechteres anziehen koͤnnen, als dieſe meine geringen Kleidungsſtuͤcke,“— „daß wurde ſehr ſchwer geweſen ſeyn,“ fliſterte Vincent ſeinem Gefährten zu,—„ſo wuͤrden ſie noch zu gut fuͤr Leute geweſen ſeyn, die ſich ſo ſchlecht auf die Regeln der Hoͤflichkeit verſtehn.“ „Die Wahrheit zu ſagen,“ hemerkte Jenkin, unfaͤhig ſich zuruckzuhalten, obgleich die haͤusliche Zucht jener Zeiten jungen Leuten in ſeiner Lage in Gegenwart von Eltern, Meiſtern und bejahrten Per⸗ ſonen eine ehrfurchtsvolle Beſcheidenheit vorſchrieb, wovon wir in unſern Zeiten keinen Begriff haben, „die Wahrheit zu ſagen, des guten Gentlemans Kleidungsſtuͤcke ſcheinen nicht vertragen zu koͤnnen, daß man ſie ſtark angreiſt.“ „Ruhig, junger Mann,“ ſiel Meiſter Georg mit gebietendem Tone ein,„ſpoltet nie des Fremd⸗