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ren ſchien. So dumm der Wäringer dem feineren Geiſte der Griechen vorkommen mochte, ſo begriff er doch ſehr ſchnell, daß eine Treppe von ſo duͤſterem Aus⸗ ſehen, und wozu man durch eine ſo traurig geſchmückte Pforte gelangte, nur zu den Gefaͤngniſſen des Palla⸗ ſtes führen konnte, welche durch ihre Beſchaffenheit und ihre Anzahl zu den bemerkenswertheſten und furchtbarſten Theilen des heiligen Gebäudes gehörten. Es dünkte ihm ſelbſt, wenn er aufmerkſam horchte, als höre er ſolche Laute, wie ſie aus dieſen Graͤbern der Lebendigen aufſteigen, einen ſchwachen Wiederhall der Seufzer und des Stöhnens, welches tief unten aus dem Abgrunde zu kommen ſchien. Aber in dieſer Hin⸗ ſicht mahlte ſeine Einbildungskraft ohne Zweifel die Umriſſe aus, welche ſeine Vermuthungen gezeichnet hatten.— 5
Ich habe nichts gethan, dachte er, weßhalb ich ver⸗ diente in eine dieſer unterirdiſchen Höhlen eingeſperrt zu werden. Sicherlich, obwohl mein Hauptmann Achil⸗ les Tatius, mit Reſpect zu ſagen, nicht viel beſſer iſt als ein Eſel, ſo kann er doch kein ſolcher Verraͤther ſeyn, daß er mich unter falſchen Vorwaͤnden ins Ge⸗ fängniß ſchleppte. Aber ſollte dieſes ihm dieſen Abend belieben, ſo ſchmeichele ich mir, daß er vorher zum letzten Male noch ſehen wird, was die engliſche Streit⸗ art vermag.— Doch wollen wir einmal das andere Ende dieſes ungeheuren Saales betrachten, vielleicht finden wir da beſſere Vorbedeutungen.


