Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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9² dacht, Ihro Tapferkeit. Und ich weiß, daß ihr ſelbſt einen guten Schluck davon aus meinem Helme genom⸗

men habt,— zwar nicht aus dieſem ſilbernen Spiel⸗

zeuge, ſondern aus meinem ſtählernen Helme, welcher zwei Mal ſo viel faßt.— Und ich erinnere mich auch daß ihr, als ihr den Staub in eurer Kehle herabge⸗ ſchwemmt hattet, ein anderer Menſch wurdet, und da ihr noch kurz vorher den Befehl zum Rückzuge gabet, auf ein Mal anfinget zu ſchreien:— Noch einen An⸗ griff, meine tapferen und muthigen Britannier!

Ja, ich weiß, daß ich in einem Gefechte nur zu ſehr zu verwegenen Handlungen hingeriſſen werde. Aber du irreſt dich, guter Hereward; der Wein, den ich in der höchſten Erſchoͤpfung vom Kampfe getrun⸗ ken habe, war nicht für den perſönlichen Gebrauch Seiner hochheiligen Majeſtaͤt beſtimmt. Er war von ſchlechterem Gehalte und für den Großkellermeiſter be⸗ ſtimmt; und da ich einer der Großoffiziere des kaiſer⸗

lichen Hauſes bin, ſo konnte ich nach den Geſetzen dar⸗

an Theil nehmen.— Es war immer ein unglücklicher Fehler..85

Bei meiner Seele! ich ſehe nicht ein, daß es ein großes Unglück iſt zu trinken, wenn man vor Durſt ſtirbt.

Aber beruhige dich, mein edler Kamerade, ſagte Achilles nach ſeiner kurzen Entſchuldigung, und ohne auf das wenige Gewicht, das der Waͤringer auf dieſen

Fehler legte, Ruͤckſicht zu nehmen. Seine Kaiſerliche

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