29 zweifeln, daß er mehr oder minder bei dieſer überſeei⸗ ſchen Herausgabe betheiligt ſey und auf die eine oder die andere Weiſe ſeinen Vortheil bei dieſem nichtswür⸗ digen Handel gefunden habe.
Um ſeiner verhaßten Gegenwart los zu werden, ſagte ich ihm einen froſtigen guten Abend und ſtieg den Hügel hinab mit der Miene, nicht eines Mannes, der von einem⸗Freunde Abſchied genommeu, ſondern der eines zudringlichen Gefährten los geworden. Auf dem Weg überdachte ich die ganze Sache mit einer Aengſt⸗ lichkeit, die nicht im mindeſten geeignet war, mich zu tröſten. Hätte ich das Unternehmen für ausführbar gehalten, ich hätte natürlich ſogleich eine Ausgabe mit den nöthigen Verbeſſerungen der mannigfachen Män⸗ gel und Verſehen, von den ich oben geſprochen, zu Edinburg veranſtaltet, und ſo dieſe unächte Ausgabe (aus der die Literaturzeitungen bereits Proben in Menge mittheilten) verdrängt. Ich gedachte, welchen leichten Sieg der ächte zweite Theil der„Erzählungen meines Gaſtwirths“ über das Machwerk, das von einem Schmuggler unter dem gleichen Titel war ausgegeben worden, errungen hatte; warum ſollte ich nicht auch dießmal triumphiren? Man würde dieſe Rache eines beleidigten Mannes entſchuldigt und bald mein Ta⸗ lent hierin geprieſen haben; aber meine Geſundheit hat ſich ſeit einiger Zeit ſo verſchlimmert, daß ſich jeder Verſuch dieſer Art von ſelbſt verbot.


