Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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17 einander erbittert ſind, die aber das gegenſeitige In⸗ tereſſe noch von einem offenen Bruch zurückhält.

Das erſte, was mich erſchreckte, war ein Gerücht im Dorfe, daß Paul Pattiſon den Plan hatte, in kurzem eine Reiſe nach dem Continent zu unterneh⸗ men ſeiner Geſundheit wegen, wie man ſagte, aber wie daſſelbe Gerücht verſicherte, mehr in der Abſicht, eine Neugierde zu befriedigen, die ihm das Leſen der Klaſſiker eingeflößt, als aus irgend einem andern Grun⸗ de. Ich war, ich geſtehe es, nicht wenig erſchrocken über dieſes Gerücht, denn wurde dieſer Verluſt nicht bald erſetzt, ſo gab dieſer Abgang Pattiſons der ganzen Anſtalt einen bedeutenden Stoß; denn, in Wahrheit, dieſer Paul hatte eine Art mit den Knaben umzugehen, die ihm alle, beſonders die ſanfteren, gewann; ſo daß ich ernſtlich zweifelte, ob ich ſelbſt mit all meiner Au⸗ torität und Erfahrung in gewiſſen Fällen ſeinen Platz in der Schule ganz ausfüllen könnte. Mein Weib, die natürlich nicht gut zu Pattiſons Abſichten ſehen konn⸗ te, rieth mir, die Sache ſogleich abzumachen und ihr mit Einem Male auf den Grund zu kommen 3 und in der That, ich hatte bei meinen Knaben immer gefun⸗ den, daß dieſer Weg der beſte ſey.

Frau Cleisbotham brachte bald den Gegenſtand wieder in Anregung; denn gleich den meiſten aus Xan⸗ tippens Geſchlecht(obgleich meine Ehehälfte ein ſehr ſanftes Geſchöpf iſt), zieht ſie gerne ihre Ruder ein,

W. Scott's ſaͤmmtt. Werke, 1638 Boch. 2