15 beriſche Paul Pattiſon ſollte mir die beſtrittenen Ma⸗ nuſcripte nicht anders entreißen, als nach Wiederer⸗ ſtattung einer beträchtlichen Summe Geldes, die ich nach und nach dem verſtorbenen Peter beſonders zum Behuf einer kleinen jährlichen Unterſtuͤtzung für ſeine alte arme Mutter vorgeſtreckt. Dieſe Vorſchüſſe be⸗ liefen ſich nebſt den Begraͤbnißkoſten und einigen an⸗ dern Ausgaben auf eine beträchtliche Summe, deren Bezahlung dem armen Studenten und ſeinem ſcharf⸗ ſinnigen Advocaten große Schwierigkeiten in den Weg legte. Deßhalb gieng beſagter Paul Pattiſon auf ei⸗ nen Vorſchlag ein, den ich wie von ungefähr fallen ließ, daß, wenn er ſich für fähig hielte, ſeines Bru⸗ ders Stelle auszufüllen und das Werk zum Drucke fertig machen könne, ich ihm gerne, während er damit beſchäftigt ſey, Koſt und Wohnung geben wolle, indem ich nur noch ſeine gelegenheitliche Hülfe bei den vor⸗ gerückten Schulen in Anſpruch nahm. Hiemit ſchien unſer Streit zur Zufriedenheit beider Parteien geſchlich⸗ tet, und das erſte, was Paul that, war, daß er eine runde Summe von mir verlangte, damit er ſeine Gar⸗ derobe wieder in gehörigen Stand ſetzen könne. Ich machte dagegen keine Einwendungen, obgleich es mir eitel vorkam, neumodiſche Kleider kaufen zu wollen, während die meiſten Kleidungsſtücke des Verſtorbenen ſehr gut noch ein ganzes Jahr konnten getragen wer⸗ den, ſondern auch ich ſelbſt erſt vor kurzem mir neue ſchwarze Kleider augeſchafft hatte, und Herr Pattiſon
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