Teil eines Werkes 
1. Theil (1832)
Entstehung
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8 Schriftſtellers bei dem Leſer den Teppich des Priu⸗ zen Huſſein in der morgenlaͤndiſchen Fabel vertritt, oder ob nicht die Schnelligkeit der Bewegung, ſondern der beſtaͤndige Aufenthalt in dieſen Reichen der Phantaſie es iſt, der dem Geiſte des Menſchen ſo wenig angemeſſen iſt, als die duͤnne Bergluft ſei⸗ ner Bruſt dieſe Frage habe ich nicht zu entſchei⸗ den: aber gewiß iſt, daß wir oͤfters in den Werken der Vorzuͤglichſten aus dieſer Klaſſe von Menſchen Spuren einer ungeregelten und wilden Phantaſie ent⸗ decken, wie ſie bei Leuten, welche die Natur mit ei⸗ ner ſchwaͤcheren oder gemaͤßigten Phantaſie begabt, nicht ſo haͤufig vorkommen.

Nicht ohne Rührung ſieht man, wie ſich ſelbſt der große Michael Cervantes, gerade wie die gemeineren Menſchenkinder, gegen die Tageskritiker vertheidigen muß, die ihn wegen ſolcher kleiner Widerſpruͤche und Nachlaͤßigkeiten angriffen, die ſelbſt einem ſolchen Geiſte begegnen koͤnnen.Es iſt etwas ſehr gewoͤhn⸗ liches, ſagt Don Quixote,daß Leute, die ſich durch ihre Schriften, ehe ſie gedruckt waren, einen großen Ruhm erworben hatten, denſelben nachher ganz oder wenigſtens zum groͤßten Theil wieder verloren.Der Grund iſt klar,« antwortet der Baccalaureus Car⸗ rasco;ihre Fehler entdeckt man leichter, wenn das Buch gedruckt iſt, weil es dann mehr geleſen und genauer gepruͤft wird, beſonders wenn der Verfaſſer vorher recht geprieſen worden iſt, denn dann verfaͤhrt