Teil eines Werkes 
3. Band (1822)
Entstehung
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waffnet mit ihren Aexten, und bereit, Alles zu un⸗ ternehmen, was er ihnen auflegen wuͤrde.

In der Zuverſicht, durch das Hinterpfoͤrtchen, welches ihm und andern Domeſtiken im Nothfanl zur Bequemlichkeit gedient hatte, in das Schloß zu zie⸗ hen, war er nur beſorgt, ſeinen Einzug ganz ſtill zu halten; und empfahl ſeiner Schaar ſehr ernſtlich, ihr Feldgeſchrei bis fuͤr den Augenblick des Angriffs zuruͤckzuhalten. Sie waren nicht weit auf ihrem Wege nach dem Schloſſe vorgeruͤckt, als ihnen Caͤcilie Sellock ſo außer Athem vor Eile begegnete, daß das arme Maͤdchen ſich in Lance's Arme zu werfen ge⸗ noͤthigt ſah.

„Steh auf, mein wackeres Maͤdchen,“ ſagte er, indem er ihr zugleich einen heimlichen Kuß gab, „Lund laß uns hoͤren, wie's auf dem Schloß ſteht.“

„Die gnaͤdige Frau bittet Sie, wenn Sie Gott

und Ihrem Herrn dienen wollen, nicht auf das Schloß zu kommen, was nur Blutvergießen veran⸗ laſſen wuͤrde; denn ſie ſagt, der Ritter Gottfried wird geſetzmaͤßig behandelt, und muß den Ausgang abwarten; und er iſt unſchuldig an dem, weſſen man ihn anklagt, und er wird bei dem Koͤnig und Gehei⸗ menrath ſich ſelbſt rechtfertigen, und ſie wird mit ihm gehen. Und außerdem haben die rundkoͤpfigen Schurken das Hinterpfoͤrtchen gefunden; denn zwei

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