haͤtte er nicht ſchon ſo viele Urſachen der Beſorgniß gehabt. Ihm ſank das Herz, als er ſich durch einen kleinen auswendigen Saal links gegen das große Beſuchzimmer wandte, das die Familie gewoͤhnlich als ein Verſammlungszimmer gebrauchte; und ſeine Beſtuͤrzung ward noch groͤßer, als er von daher ein Murmeln mehrerer Stimmen hoͤrte. Er riß die Thuͤre des Zimmers weit auf; und der Anblick, der ſich ihm darbot, bewaͤhrte alle die ſchlimmen Ahnungen, denen er ſich uͤberlaſſen hatte.
Ihm gegenuͤber ſtand der alte Ritter, deſſen Arme uͤber dem Ellbogen durch einen dicht um ſie gezogenen und hinten befeſtigten Gurt ſtark gebunden waren; zwei, Raͤubern aͤhnliche Maͤnner, offenbar ſeinn Wache, hielten ihn bei ſeinem Wamms. Das bloße Schwert, das auf dem Fußboden lag, und die leere Scheide, welche an des Ritters Seite hing, zeigte, daß der alte tapfere Edelmann in dieſen Zu⸗ ſtand der Gefangenſchaft nicht ohne geleiſteten Wi⸗ derſtand gerathen war. Zwei oder drei Perſonen, die gegen Julian den Ruͤcken gekehrt hatten, ſaßen um einen Tiſch, und ſchienen mit Schreiben beſchaͤf⸗ tigt— ihre Stimmen waren es, die er gehoͤrt hatte, als ſie gegen einander murmelten. Lady Peveril— ein Bild des Todes, ſo bleich war ihr Angeſicht—
ſtand in der Entfernung einiger Schritte von ihrem


