Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

262

Zeremoniell wuͤnſchen. Ich ſelber verließ mein eig⸗ nes, obgleich hartes, Bette mit mehr Widerwillen, als gewoͤhnlich; und da meine Angelegenheiten mich fruͤh zu reiſen noͤthigen, ſo hielt ich es fuͤrs Beſte, ohne Abſchied abzureiſen. Ich habe ein Geſchenk fuͤr meinen Wirth auf dem Tiſche ſeiner Stube zu⸗ ruͤckgelaſſen.“ „Es war unnoͤthig,“ ſagte Ganleſſe;„der Schurke iſt ſchon uͤbermaͤßig bezahlt.— Aber ſind Sie nicht zu voreilig, in Ihrem Plan, abzureiſen? Neine Einſicht ſagt mir, Junker Julian Peveril thaͤte beſſer, wenn er mit mir geradezu nach London reiſte, als, zu welchem Zweck es ſei, ſich ſeit⸗ waͤrts wendete. Sie koͤnnen ſchon ſehen, daß ich keine gewoͤhnliche Perſon bin, ſondern ein Hauptgeiſt der Zeit. Was den Kukuk betrifft, mit dem ich reiſe, und deſſen thoͤrichten Verſchwendungen ich nachſehe, der hat auch ſeine Vortheile. Aber Sie ſind von einem andern Schlage; und ich wollte Ihnen nicht nur dienen, ſondern ſelbſt wuͤnſchen, Sie ge⸗ hoͤrten mir ganz zu⸗“ Julian betrachtete dieſen ſonderbaren Mann ge⸗ nau, als er ſo ſprach. Wir haben ſchon geſagt, ſeine

Figur war gering und unanſehnlich, hatte ſehr ge

woͤhnliche und keine hervorſtechenden Zuͤge, ausge⸗ nommen die Blitze ſeines ſcharfen grauen Auges,