Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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zu einem von beiden nur durch gaͤnzliche Vernichtung ſtatt finden. Warum ſollten Sie zweifeln, daß der Streit unſrer Vaͤter, gleich ſo vielen Zwiſten, von denen wir hoͤrten, durch unſre Freundſchaft beige⸗ legt werden koͤnnte? Sie ſind meine einzige Freun⸗ din. Ich bin der einzige, den der Himmel Ihnen beſtimmt hat. Warum ſollten wir uns trennen um der Fehler Andrer willen, welche vorfielen, als wir noch Kinder waren?

Sie reden umſonſt, Julian, ſagte Alexie; ich bedaure Sie, ich bedaure vielleicht mich ſelbſt wirklich ich ſollte mich ſelbſt, vielleicht am meiſten unter uns beiden, bedauern. Denn Sie werden neuen Auftritten und neuen Geſichtern begegnen, und mich bald vergeſſen; aber ich, in dieſer Ein⸗ ſamkeit zuruͤckbleibend, wie ſoll ich vergeſſen daß doch es iſt jetzt nicht die Frage. Ich kann mein Loos tragen, und es befiehlt uns, zu ſcheiden.

Hoͤren Sie mich noch einen Augenblick ¹, ſagte Julian;dieß Uebel iſt nicht, kann nicht ohne Ret⸗ tungsmittel ſeyn. Ich will zu meinem Vater gehen. Ich will die Fuͤrſprache meiner Mutter gebrauchen, der er nichts abſchlagen kann ich will ihre Ein⸗ willigung gewinnen. Sie haben kein anderes Kind, und ſie muͤſſen einwilligen, oder es fuͤr immer ver⸗ lieren. Sage, Alexie, wenn ich mit der Einwilli⸗