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Sohn Peveril's ſo die Tochter deines Vaters anredet — daß er ſo vor dir knieet um Vergebung der Be⸗ leidigungen, welche ſtatt fanden, als wir beide noch Kinder waren, das zeigt den Willen des Himmels, daß in unſerer Zaͤrtlichkeit die Zwietracht unſrer Vaͤ⸗ ter erſtickt werden ſoll. Was anders konnte dieje⸗ nigen leiten, welche als Kinder an den Bergen von Derbyf hire von einander ſchieden, einander ſo in den Thaͤlern der Inſel Man wieder zu treffen?“
So neu fuͤr Alexie eine ſolche Scene, und vor allem ihre eigne Gemuͤthsbewegung dabei ſeyn mochte, ſo beſaß ſie doch in hohem Grade jenes ausnehmende Zartgefuͤhl, welches dem weiblichen Gemuͤth einge⸗ praͤgt iſt, um vor der leiſeſten Annaͤherung zur Un⸗ ſchicklichkeit in einer Lage, wie die ihrige war, zu warnen.
„Steh'n Sie auf, Peveril“, ſagte ſie;„thun Sie nicht Sich ſelber und mir dieß Unrecht an— wir haben beide unrecht gehandelt— ſehr unrecht — mein Fehler wurde aus Unwiſſenheit begangen. Ach Gott! mein armer Vater, der des Troſtes ſo ſehr bedarf!— ſoll ich ſein Ungluͤck vermehren? Steh'n Sie auf!“ wiederholte ſie mit mehr Ent⸗ ſchiedenheit.„Wenn Sie laͤnger in dieſer unziem⸗ lichen Stellung bleiben, werd' ich das Zimmer ver⸗ laſſen, und Sie ſollen mich nie wieder ſehen.“


