Das Schloß Martindale bedurfte nur einiger Repa⸗ raturen, um Chalsworth faſt gleich zu kommen. Moultraſſiehall koͤnnte man verfallen laſſen; oder, was beſſer ſeyn wuͤrde, wann Gottfried Peveril's
Zeit kaͤme(denn der gute Ritter hatte Dienſte ge⸗ than, und mußte nun abdanken), Moultraſſiehall wuͤrde ein guter Witwenſitz ſeyn, wo ſich die gnaͤdige Frau und Ellesmere zuruͤckzoͤgen, waͤhrend die Kai⸗ ſerin des Ruhezimmers und die Koͤnigin die Speiſe⸗ kammer, Mademoiſelle Deborah Debbitch, als Haus⸗ haͤlterin im Schloſſe regierte, und vielleicht den Ehe⸗ kranz dem Foͤrſter Lance Outram reichte, vorausge⸗ ſetzt, daß er nicht zu alt, zu dick, und ein zu groſ⸗ ſer Freund vom ſtarken Bier geworden waͤre. Von dieſer Art waren die ſchmeichelnden Traumbilder, unter deren Einfluſſe die Gouvernante einer Anhaͤng⸗ lichkeit nachgab, welche gleichfalls in angenehme Traͤume, obwohl von ganz andrer Natur, ihre
Alexie und Julian einwiegte.
Die Beſuche des jungen Anglers wurden immer haͤufiger; und Deborah ſah voll Verlegenheit zwar alle Gefahren der Entdeckung, und daneben das Wagniß einer Erklaͤrung zwiſchen Alexie und Julian vorher, welche nothwendig ihr gegenſeitiges Verhaͤlt⸗ niß noch zarter machen mußte; aber ſie fuͤhlte ſich durch den Enthuſiasmus des jungen Liebhabers uͤber⸗
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