Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Eine Zeit lang erhielt er keine Antwort; und es ſchien wirklich, als wenn das Haus ganz unbewohnt waͤre, bis endlich ſeine Ungeduld die Oberhand ge⸗ wann, er die Thuͤre zu oͤffnen verſuchte, und, da ſie blos zugeklinkt war, dieß ſehr leicht vollzog. Er ging durch eine kleine niedrig gewoͤlbte Halle, deren oberes Ende eine Treppe einnahm, und oͤffnete zur Linken die Thuͤre eines Sommerzimmers, das mit ſchwarzem Eichenholz getaͤfelt, und ſehr einfach mit Stuͤhlen und Tiſchen von demſelben Stoff verſehen war; die erſtern waren mit Lederkuͤſſen bedeckt. Das Zimmer war dunkel, da eins jener mit ſteinernen Pfeilern beſetzten Fenſter, die wir erwaͤhnten, mit ſeinen kleinen vergitterten Scheiben und ſeinem dicken Laubgewinde, nur ein unvollkommenes Licht einließ.

Ueber dem Kaminſims(der von dem gleichen fe⸗ ſten Material, wie das Taͤfelwerk des Zimmers war) befand ſich die einzige Zierde der Stube, naͤm⸗ lich ein Gemaͤlde, das einen Ofſicier in der militaͤ⸗ riſchen Tracht der buͤrgerlichen Kriege vorſtellte;— das kurze am Kuͤraß herabhangende Band, die po⸗ meranzengelbe Schaͤrpe, aber vor Allem das kurze

dicht verſchnittene Haar, zeigten deutlich, zu welcher der großen Parteien er gehoͤrt hatte. Seine rechte

Hand ruhte auf dem Gefaͤß ſeines Schwerts, und