Teil eines Werkes 
1. Band (1822)
Entstehung
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Nachdem Julian den Fleck erreicht hatte, wo er ſeinen laͤndlichen Zeitvertreib beginnen wollte, ließ er ſein kleines Pferd graſen, welches, an die Situa⸗

tion gewoͤhnt, ihm wie ein Hund folgte, und dann

und wann, wenn es des Weidens in dem kleinen Thale, durch das der Strom ſi ch wand, muͤde war, an ſeines Herrn Seite kam, und, als waͤre es ein eifriger Dilettant dieſer Kunſt, nach den Forellen hinſah, die, ſich ſtraͤubend, von Julian an's Ufer gebracht wurden. Aber der Gebieter der Waſſer⸗ nymphe bewies an dieſem Tage wenig von der Ge⸗ duld eines rechten Anglers, und nahm es nicht in Obacht, nach des alten Iſaak Walton's Empfehlung, in den Stroͤmen Zoll fuͤr Zoll zu fiſchen. Er waͤhlte zwar mit eines Anglers Auge die das meiſte ver⸗ ſprechenden Wuͤrfe, wo der Strom funkelnd uͤber einem Stein ſich brach, und einer Forelle den ge⸗ wohnten Schutz gewaͤhrte; oder wo er nach einem wallenden lebhaften Laufe ſtiller ward, und unter das vorragende Ufer floß, oder von dem Sturze ſei⸗ nes niedrigen Waſſerfalls hinwegrauſchte. Durch

dieſe kluge Wahl der Stellen, wo ſeine Kunſt anzu⸗

wenden war, ward des Anglers Korb bald ſchwer genug, um zu zeigen, daß ſeine Beſchaͤftigung nicht bloßer Vorwand waͤre; und ſobald dieß der Fall war,

wandelte er munter auf das Thal, und machte nur