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„Unmoͤglich!“ ſagte die Graͤfin.
„Moͤglich und ſehr wahr,“ fluͤſterte der Koͤnig. „Ich will Sie den Augenblick von der Thatſache aͤberfuͤhren, wiewohl der Verſuch zu delikat iſt, um von irgend Jemanden, außer Ihrer Gnaden, ange⸗ ſtellt zu werden. Dort ſteht ſie, und ſieht aus, als wenn ſie eben ſo wenig hoͤrte, als der Marmorpfei⸗ ler, an den ſie ſich lehnt. Nun, wenn die Graͤfin von Derby verſuchen wollen, entweder Ihre Hand
an die Gegend des Herzens oder wenigſtens an den Arm des Maͤdchens zu legen, ſo daß Sie die Bewe⸗
gung des Blutes fuͤhlen koͤnnen, wann der Puls zu⸗ nimmt, ſo winken Sie, mein Herzog von Ormond, Julian Peveril aus ihrem Geſichte— und ich will
Ihnen im Augenblick zeigen, daß ſich ihr Puls auf
geſprochene Laute regen kann.“
Die Graͤfin, ſehr befremdet und beſorgt vor ei⸗ nem beunruhigenden Scherz von Seiten Karls, doch
unvermoͤgend, ihre Neugierde zu unterdruͤcken, ſtellte
ſich zu Fenella, wie ſie ihre kleine Stumme nannte, und verſuchte, indem ſie ihr Zeichen gab, ihr die Hand an ihren Handknoͤchel zu legen.
In dieſem Augenblick kam der Koͤnig zu ihnen, und ſagte:„das iſt eine graͤßliche That— der 9 2


