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Boͤſewicht Chriſtian hat den jungen Peveril er⸗ ſtochen!“
Das ſtumme Zeugniß des Pulſes, der ſo heftig ſchlug, als waͤre eine Kanone am Ohr des armen Maͤdchens geloͤſet worden, begleitete ein ſo lauter Schrei des Entſetzens, daß der gutmuͤthige Monarch ſelbſt daruͤber erſchrak, und zum Mitleiden geruͤhrt ausrief:„Ich ſcherzte blos, Julian befindet ſich wohl, mein ſchoͤnes Maͤdchen. Ich gebrauchte nur den Zauberſtab einer gewiſſen blinden Getcheit, Cu⸗ pido genannt, um einer tauben und ſtummen Unter⸗ gebenen ſeiner Herrſchaft den Gebrauch ihrer Faͤhig⸗ keiten wieder zu verſchaffen.“—
„Fch bin verrathen!“ ſagte ſie mit niederwaͤrts geheftetem Blick,„ich bin verrathen!“— und es iſt recht, daß die in ihren eignen Schlingen gefangen wird, die ihr Leben dem Verrathe Anderer widmete. — Aber wo iſt mein Lehrer in der Ungerechtigkeit? — Wo iſt Chriſtian, der mich die Rolle eines Spions bei dieſer argloſen Dame ſpielen lehrte, bis ich ſie beinahe in ſeine blutigen Haͤnde uͤberliefer haͤtte?“ 3
„Dieß bedarf,“ ſagte der Koͤnig,„einer gehei⸗ meren Unterſuchung. Laßt Alle, die nicht unmittel⸗


