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werden Gelegenheit finden, unſere Schuld zu be⸗ zahlen.“
„Kein Leiden, keine Schuld,“ ſagte der Greis; es bekuͤmmerte mich nicht, was die Schurken von mir ſagten;— ich wußte, ſie konnten nie zwoͤlf ehr⸗ liche Leute zuſammenbringen, die ein Wort von ihren verdammten Luͤgen geglaubt haͤtten. Ich haͤtte ſie gern durchgehauen, als ſie mich einen Verraͤther Ih⸗ rer Majeſtaͤt nannen— das geſteh' ich.— Aber eine ſo baldige Gelegenheit zu haben, Ihrer Majeſtaͤt meine Ehrfurcht zu bezeigen, belohnt mich uͤber
Alles. Die Schurken wollten mich bereden, ich
duͤrfte nicht nach Hofe kommen— aha!“
Der Herzog von Ormond bemerkte, daß ſich der Koͤnig ſtark entfaͤrbte; denn in der That war vom Hofe aus dem Ritter Peveril der Privatwink gege⸗ ben worden, aufs Land hinab zu gehen, ohne zu
Whitehall zu erſcheinen; und er argwoͤhnte uͤberdieß,
daß der muntre alte Ritter, nach den Beſchwerden eines ſo unruhigen Tages, nicht ganz mit trockenem Munde von ſeinem Mittagstiſche aufgeſtanden ſein moͤchte.„Mein alter Freund,“ fuͤſterte er ihm daher zu:„Sie vergeſſen, daß Ihr Sohn vorge⸗ ſtellt werden muß— wollen Sie mir dieſe Ehre erlauben?“ N 4


