Teil eines Werkes 
4. Band (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 281

welche allemal die Zuͤge milderte, die, ohne dieſe Vergoldung, finſter, hart und ſelbſt herbe waren. „Wir wuͤnſchten Ihre Durchlaucht uͤber die Bedeu⸗ tung einer Art muſikaliſcher Maſke zu befragen, welche Sie uns hier zu geben beſtimmten, die aber, wie wir hoͤren, mißlungen iſt.“

„Es muß in der That ein großes Mißlingen ſein,“ ſagte der Herzog,„weil Ihre Majeſtaͤt ſo ernſthaft dabei ausſehen. Ich glaubte, Ihrer Ma⸗ jeſtaͤt(da ich Sie immer zut Geſchmack an ſolchen Unterhaltungen ſich herablaſſen geſehen habe) ein Ver⸗ gnuͤgen zu machen, indem ich Ihnen den Inhalt jener Baßviole ſchickte; aber ich fuͤrchte, der Scherz iſt nicht angenehm geweſen— ich fuͤrchte, die Feuerwerke haben Ungluͤck angerichtet.“

„Nicht das Ungluͤck, zu dem ſie vielleicht be⸗ ſtimmt waren,“ ſagte der Koͤnig ernſthaft;„wie Sie

ſehen, mein Herzog, wir ſind alle am Leben und

unverſengt.“

„Lange moͤgen Ihre Majeſtaͤt ſo bleiben,“ ſagte der Herzog;„doch ich ſehe, das mir hier Etwas uͤbel ausgelegt worden ſein muß— es muß eine unverzeih⸗ liche, wenn auch noch ſo wenig beabſichtigte, Sache ſein, weil ſie einem ſo nachſichtsvollen Herrn mißfal⸗ len hat.“

„Einem zu nachſichtsvollen Herrn allerdings,